Neue Pflegepuppe in Klinik Güssing im Einsatz

Zwei Personen stehen an einem Krankenbett und üben an einer Übungspuppe medizinische Tätigkeiten
Seit Anfang April steht den Auszubildenden in der Klinik Güssing eine neue Pflegepuppe für den Theorie-Praxis-Transfer zur Verfügung. Praxisnahes Lernen wird somit weiter gestärkt.

Die Pflegepuppe ermöglicht es, pflegerische Maßnahmen realitätsnah zu üben und zu vertiefen – von der Mobilisation bis hin zu Verbandwechseln und weiteren praktischen Tätigkeiten. Besonders wertvoll ist dabei die Möglichkeit, Handlungsabläufe in einem geschützten Setting zu trainieren, Fehler zu reflektieren und Sicherheit im Tun zu gewinnen. Durch den gezielten Einsatz solcher Simulationen wird nicht nur fachliches Wissen gefestigt, sondern auch das klinische Denken und die Handlungskompetenz der Auszubildenden nachhaltig gefördert.

"Wir freuen uns, mit diesem zusätzlichen Lernangebot die praktische Ausbildung in der Klinik Güssing weiter zu stärken und unseren Auszubildenden noch mehr Raum für sicheres und strukturiertes Lernen zu bieten", betont Pflegedirektorin DGKP Bianca Puntigam, MSc.

DGKP Selina Pfeifer, BScN MA, zuständig für Praxiskoordination & Qualitätsmanagement in der Klinik Güssing, ergänzt: „Die Auszubildenden haben genügend Zeit ohne Druck zu üben und dürfen auch einmal einen Fehler machen und daraus lernen.“

Trockenübungen

Die Übungspuppe steht allen Auszubildenden, egal ob von der Hochschule Burgenland oder der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege (GKPS), während ihrer Ausbildung in der Klinik Güssing zur Verfügung. Sie kommt in einem eigenen Übungsraum zum Einsatz. Mit den Trockenübungen bekommen Schüler*innen sowie Studierende mehr Sicherheit. Das zeigt auch die Reaktion der Auszubildenden, die durchwegs positiv ist.

Die Puppe wurde vom Verein der Freunde der Klinik Güssing gesponsert. Dieser unterstützt die medizinische Weiterentwicklung und trägt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Region bei.