Klinik Oberpullendorf zeigte beim Tag der offenen Tür ihr großes Leistungsspektrum

GF, KoFü und nephrologisches Team vor dem Nierenmodell
Freudige Stimmung, große Augen und gespitzte Ohren: Mehrere Schulklassen sowie Interessierte aus dem ganzen Bezirk nutzten die Möglichkeit, um beim Tag der offenen Tür die Angebote der Klinik Oberpullendorf zu erkunden. Es gab Mitmach-Stationen, ein eigenes Medizin-Quiz und wichtige Infos zu Themen wie Hygiene oder Ernährung.

Die von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil vorangetriebene Gesundheitsoffensive wurde auch beim Tag der offenen Tür in der Klinik Oberpullendorf sichtbar. „Wir wurden zum Start um 8:30 Uhr regelrecht gestürmt“, freute sich Evelyne Bareck, die ärztliche Direktorin der Klinik, die den Tag der offenen Tür mit ihrem Team organisiert hatte. „Von der Notfallstraße über den nephrologischen Schwerpunkt mit einem riesigen Nieren-Modell bis hin zum IVF-Institut haben wir den Besucherinnen und Besuchern einen tollen Überblick über unser Angebot geben können. Und es ist bei solchen Events auch immer wieder schön zu sehen, wie groß der Zusammenhalt im Haus ist.“

Buntes Programm für Kinder

Viele Erwachsene kamen vorbei, um sich nützliche Tipps und Informationen zu holen. Der Schwerpunkt des Programms mit den verschiedenen Mitmach-Stationen richtete sich aber an die Schüler*innen. Es gab für die Volksschul- und die Mittelschul-Klassen jeweils ein eigenes Quiz. Und egal, wie komplex das Thema war, es wurde kindgerecht aufbereitet – ob selbstgebastelte Röntgengeräte, Kuscheltier-Operationen mit Schutzausrüstung oder eine UV-Box zum Check, ob die Hände auch gründlich desinfiziert wurden. Mädchen und Burschen waren gleichermaßen begeistert, mit dem Schwangerschafts-Simulationsanzug verschiedenste Übungen zu absolvieren (Stiegen steigen, Büroklammern aufheben …) und dabei die Zeit zu stoppen.

„Es ist wichtig, den Kids die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen und Leistungen kindgerecht erlebbar zu machen. Wenn Untersuchungen selbst ausprobiert werden können, verlieren sie ihren Schrecken. Nebenbei wird auch die Vielfalt der Leistungen in einer Klinik sichtbar“, so Gesundheit-Burgenland-CEO Florian Schlechtleitner, der vor Ort die Gelegenheit nutzte, um eine Stammzellenspende abzugeben und sich in der Spenderdatenbank registrieren zu lassen.

Kollegiale Führung vollauf zufrieden

Pflegedirektorin Bettina Schmidt: „Wir gehen auch selbst in die Schulen, um für den Pflegeberuf Werbung zu machen. Hier beim Tag der offenen Tür können die Schülerinnen und Schüler im dazugehörigen Umfeld sehen, welche beruflichen Optionen eine Klinik bietet.“

Für großes Staunen sorgte bei den Kindern natürlich der Rettungswagen mit Blaulicht, der neben einem Rettungszelt vor dem Klinikeingang geparkt war. Hier durften die Besucher*innen Reanimationsübungen ausprobieren und den Rettungswagen von innen erkunden. Was auffiel: Die Kinder hatten extra keine Handys mit dabei. Das war zwar für die Selfie-Station mit verkleideten Skeletten schade, sorgte aber dafür, dass alle umso aufmerksamer bei den Ständen der Abteilungen zuhörten und Fragen stellten. Wer davon hungrig oder durstig wurde, der stärkte sich mit Würstel, Gebäck und Eis im Innenhof. Insgesamt durfte die Kollegiale Führung ein positives Fazit des Events ziehen, das trotz der großen Hitze erfolgreich über die Bühne ging.